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Einmal ins Weltall und zurück.

Mission 0: Baue dir dein eigenes Raumschiff.

Die TNN wurden angehalten zu Beginn des Projektes und somit zum Start ihrer Reise, das Cockpit ihres Raumschiffes, aus dem sie ab dem ersten Tag über ein Videokonferenztool mit den anderen teilnehmenden Astronauten kommunizieren würden, zu konstruieren. Aus Haushaltsgegenständen und Bastelmateriel entstand so das Innere der Raumschiffe. Es folgte das Gestalten der Außenansichten der Flugobjekte. Auch die nötige Bekleidung, der Astronautenanzug musste gestaltet werden.

Mission 1: Finde einen Planeten und beschreibe die vorhandene Landschaft und Tierwelt

Während der ersten Mission nach dem Start der Reise experimentierten die TNN mit Zeichentrick und Legetrick im zweidimensionalen Raum. Sie erschufen in dieser Phase eigene planetare Landschaften und extraterristrische Tierwesen mit unterschiedlichen Eigenschaften. Dabei wurden sie auch durch, von der künstlerischen Leitung vorproduzierten, Turials zur Erstellung eines Trickfilmes, unterstützt. Ergänzt wurden die kurzen Trickfilmszenen durch Logbucheinträge. In diesen Realfilmaufnahmen schilderten die TNN ihre Beobachtungen auf den besuchten Planeten und beschrieben ihre Entdeckungen.

Mission 2: Finde intelligentes Leben (Beschreibung von: Wohnsituation, Kommunikation, Ritualen, Ernährung etc.).

In der zweiten Mission stand das intelligente Leben  auf den besuchten Himmelskörpern im Vordergrund der Forschung. Auch die künstlerischen Methoden wurden anspruchsvoller: Hier experimentierten alle TNN mit Stop-Motion-Knetfiguren-Animation im dreidimensionalen Raum. Sie kreierten die primären Körpermerkmale ihrer Lebewesen, gaben ihnen Orte zum Wohnen, eigene kulturelle Abläufe und betrachteten das Familienleben genauer. Auch diese Untersuchungen wurden als Realfilmaufnahmen im Logbuch festgehalten.

Mission 3: Betrachte einen dich interessierenden Aspekt der Forschung genauer.

Für die dritte Mission, wurden von den TTN eigene  Vorschläge für Forschungsaufträge in einem Pool gesammelt, aus dem sich jeder der teilnehmenden Astronaut*innen eine Aufgabe aussuchte, die sie oder ihn besonders interessierte. Diese Fragestellungen nahmen unter anderem die Freizeitgestaltung (Backwettbewerbe und Fernsehen), die Ernährung und Fortbewegungsmittel der intelligenten Lebewesen genauer unter die Lupe, vertieften die Untersuchungen der Umwelt auf den jeweiligen Planeten und umfassten auch die Auseinadersetzungen mit Weltallphänomene, die ihnen auf der Reise begegneten.

Die Aufnahmen, die im Laufe der Woche entstanden wurden vom Team (Benjamin Porps und Anna Frank) zu einem Film zusammen geschnitten. Dabei greifen die Realfilmaufnahmen der Logbucheinträgen und die selbstständig erstellten Trickfilmszenen inneinander. Die Geschichte des Films folgt dabei in ihrem Ablauf den Erlebnissen der Teilnehmer*innen (Kongruenz der Dramaturgien von Prozess und Produkt).

 

 

 

Kinder und Jugendliche haben einen gemeinsamen Film produziert ohne sich am selben Ort zu befinden.
„Zukunftsutopien“ ist ein Projekt von thearte Theaterkunst und Kommunikation e.V., der Volkshochschule des Schwalm-Eder-Kreises und dem Burgtheater Schwalmstadt. Es wird gefördert über das Programm „Movies in Motion – mit Film bewegen“ des Bundesverbands Jugend und Film mit Mitteln aus „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

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